Klassische Rentenversicherung

Herr M ist 30 Jahre alt und legt bei der Altersvorsorge Wert auf größtmögliche Planbarkeit.
Die garantierte Altersrente soll bereits bei Vertragsabschluss so hoch wie möglich sein –
daher entscheidet sich Herr M für eine klassische Rentenversicherung.

Herr M kann monatlich 100 Euro zurücklegen –
das ergibt einen jährlichen Rentenbeitrag von 1.200 Euro.
Bis zu seinem Rentenbeginn mit 67 Jahren zahlt Herr M
44.400 Euro in seine private Rentenversicherung ein.

Klassische Rentenversicherung

Die Beiträge – abzüglich Abschluss- und Verwaltungskosten – werden zum Kapitalaufbau verwendet.
Bei Vertragsabschluss wird festgelegt, dass die Versicherung das vorhandene Kapital
Jahr für Jahr mit einem Garantiezins verzinst – in unserer Beispielrechnung mit
1,25 Prozent. Daher steht von Anfang an fest, welches Garantiekapital
Herr M zu Rentenbeginn mindestens zur Verfügung hat.

Wenn die Versicherung
einen höheren Ertrag erwirtschaftet,
als sie für die Garantieverzinsung benötigt,
entsteht ein Überschuss.
Dieser wird zu einem Großteil an die Kunden weitergegeben.
Garantiekapital und zugeteilte Überschüsse bilden das erreichte Kapital.
Wichtig: Das Garantiekapital wird in den Folgejahren
mindestens mit dem Garantiezins verzinst.

Klassische Rentenversicherung

Der Rentenanspruch von Herrn M steigt mit der Höhe
des angesparten Garantie- bzw. erreichten Kapitals.

Das untere Balkensegment (dunkelblau)
zeigt die Entwicklung des Rentenanspruchs
für den Fall an, dass die Versicherung nur den
Garantiezins und keinerlei Überschüsse gutschreibt.

Das obere Segment (hellblau) zeigt, welcher Rentenanspruch
sich im Beispielfall zusätzlich aus der Überschussbeteiligung ergibt.

Klassische Rentenversicherung

Mit 50 Jahren ergibt sich aus heutiger Sicht folgender Zwischenstand:
Das Garantiekapital beläuft sich mindestens auf 23.900 Euro.
Zusammen mit den gutgeschriebenen Überschüssen liegt
das erreichte Kapital in unserer Beispielrechnung
bei knapp 30.400 Euro.

Aus dem Garantiekapital kann Herr M
mit 67 Jahren eine Rente von mindestens 1.060 Euro erwarten.
Aus dem in unserer Beispielrechnung erreichten Kapital ergibt sich ein
garantierter Rentenanspruch von rund 1.350 Euro bei Rentenbeginn mit 67 Jahren.

Klassische Rentenversicherung

Zahlt Herr M seine Beiträge wie vereinbart bis zum Alter von 67 Jahren, verfügt er mindestens über
ein Garantiekapital von gut 50.700 Euro. Zusammen mit den gutgeschriebenen
Überschüssen beläuft sich das erreichte Kapital auf rund 80.600 Euro.

Aus dem Garantiekapital ergibt sich ein Rentenanspruch von 1.822 Euro.
Inklusive der erreichten Überschussbeteiligung ergibt sich in
unserer Beispielrechnung aus dem erreichten Kapital
ein Rentenanspruch von rund
2.897 Euro.

Herr M kann sich für eine bestimmte
Rentenauszahlung entscheiden. Er wählt die so genannte
teildynamische Rente. In unserer Beispielrechnung liegt diese mit
3.899 Euro zu Rentenbeginn deutlich höher als die garantierte Rente.
Sie kann jedoch im weiteren Verlauf auch auf 2.897 Euro (Garantierente) fallen.

Klassische Rentenversicherung

In einem Negativszenario schreibt der Versicherer Herrn M gar keine Überschüsse gut.
Mit Rentenbeginn steht das bei Vertragsabschluss zugesagte Garantiekapital von
50.700 Euro zur Verfügung. Daraus erhält Herr M eine garantierte Rente von
lebenslang 1.822 Euro. Entscheidet er sich für die teildynamische
Rente
, kann die Rente zu Rentenbeginn auf 2.087 Euro
und auch zukünftig weiter steigen. Diese Erhöhung
ist jedoch nicht garantiert.